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60000 Zuschauer
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Theoretisch kann Borussia Dortmund immer noch den Meistertitel gewinnen, aber in der Praxis
ist das Titelrennen schon lange gelaufen und kaum jemand erwartet, dass der FC Bayern in
den verbleibenden vier Spielen überhaupt noch die sieben Punkte abgeben wird, die nötig wären,
um dem BVB bei lupenreiner Weste den Weg zum Titel zu ebnen. So ist die Partie heute nur für
einen der Kontrahenten von Bedeutung und das ist der VfB Stuttgart, der viel zu verlieren hat,
steht man doch mit nur einem Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Position 15 der
Bundesligatabelle und wird in einer Woche - an einem Montagabend - zum jetztigen Tabellen-16. SV Werder Bremen
reisen. So geht es für den Deutschen Meister von 2007 schlichtweg um den Klassenerhalt und
die Fahrt vom Neckar an die Weser würde um Einiges leichter, sollte man heute drei Zähler
einfahren können.
Die Schwaben überlassen dem BVB das Mittelfeld und versuchen zunächst mal, hinten alles dicht
zu machen und bei Gelegenheit per Konterfußball zum Erfolg zu kommen. Das führt in der
Anfangsphasen zu ein paar halben Chancen, aber so richtig gefährlich wird es erst nach gut
20 Minuten, als Henrik Mkhitaryan auf dem Flügel auf und davon ist und das Leder nach innnen
für Shinja Kagawa auflegt, der sich nicht lange bitten lässt, sondern das Leder zum 0:1 im
Netz unterbringt. Noch vor der Pause ist es Christian Pulisic |